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03.08.1938
Erlaß des Reichswirtschaftsministers
Mischlinge ersten Grades sind auf dem Gebiet der Wirtschaft nicht zu benachteiligen. (Walk, S. 235)
10.08.1938
Abriß der Nürnberger Synagoge, von Streicher durch eine Rede eröffnet.
Aufzeichnung des Leiters der Polit. Abt. im Ausw. Amt, Woermann:
Der Schweizer Gesandte habe ihm heute mitgeteilt, daß in der Schweiz über eine Eindämmung des Zuzugs von Juden aus Deutschland "ernste Erwägungen im Gange seien"
, denn dieser "nehme in letzter Zeit einen außerordentlichen Umfang an"
. "Die Schweizerische Regierung sei entschieden gegen eine Verjudung des Landes, wofür wir Verständnis haben würden. (...) Zu den Erwägungen, die in der Schweiz angestellt würden, gehöre auch die Einführung eines Visumzwanges für Reichsdeutsche."
- Bisher bestehe dieser nur für das ehem. Österreich. Anscheinend würden aber auch für Juden aus Österreich deutsche Pässe ausgestellt, die die österreichische Herkunft nicht erkennen ließen. (ADAP, Serie D, Bd. V, Nr. 642)