CHRONOLOGIE des HOLOCAUST

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Zweite Dezemberhälfte 1940

Luxemburg

Rechtsgeschäfte, an denen ein Jude oder ein jüdischer Gewerbebetrieb beteiligt ist, bedürfen der Genehmigung durch die Zivilverwaltung. Kinderreiche jüdische Familien erhalten weder Ausbildungs- noch Kinderbeihilfen, außerdem werden auch keine Ehestandsdarlehen an Juden gewährt.

19.12.1940

Generalgouvernement

Ansprache Franks an die Soldaten des Wachbataillons.

Ihre Angehörigen würden wohl an sie denken und sich sagen: "Mein Gott, da sitzt der nun drüben in Polen, wo es so viele Läuse und Juden gibt (...). Da wäre es vielleicht ganz nett, wenn wir den Lieben zu Hause ein Bild schicken und ihnen sagen würden: nun, es ist nicht mehr so schlimm mit den Läusen und den Juden, es ist hier im Generalgouvernement schon etwas anders und besser geworden. Freilich, in einem Jahre konnte ich weder sämtliche Läuse noch sämtliche Juden beseitigen (Heiterkeit). Aber im Laufe der Zeit und vor allem dann, wenn Ihr mir helft, wird sich das schon erreichen lassen." (IMT, PS-2233)

24.12.1940

Den Juden wird vom Reichsfinanzministerium eine "Sozialausgleichsabgabe" auferlegt, neben der Einkommenssteuer weitere 15% des Einkommens. (RGBl I, S. 1966)

WELTKRIEGSEREIGNISSE

18.12.1940

Hitler unterzeichnet den Befehl zur Planung des "Unternehmen Barbarossa", des Überfalls auf die Sowjetunion. Die Vorbereitungen sollen bis zum 15. Mai 1941 abgeschlossen werden.